Projekt Beethoven

Klaviertrio Hannover

wird

Klavierquartett

Projekt Beethoven zum 250. Geburtstag

Eine besondere Leidenschaft des Klaviertrios Hannover sind besondere Programme zu besonderen Anlässen. Mit dem ٭Projekt Beethoven٭ widmet sich das Klaviertrio Hannover zusammen mit dem Bratschisten Konstantin Sellheim, Münchner Philharmoniker, den wunderbaren Klavierquartetten des einzigartigen Komponisten Ludwig van Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstags 2020. Aufnahmen und eine CD-Produktion sind in Planung.

Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)Quartett C-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, WoO 36,1

 

Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Quartett C-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, WoO 36,3
Adagio-Allegro vivace
Adagio con espressione
Rondo: Allegro
Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
 Zehn Variationen für Klaviertrio über Wenzel Müllers Lied:
„Ich bin der Schneider Kakadu“ G-Dur, op. 121a
Introduzione: Allegro assai
Tema: Allegretto – Adagio espressivo – Presto – Allegretto
Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Klaviertrio Nr. 7, B-dur, op. 97 «Erzherzog-Trio»
Allegro moderato
Scherzo – Allegro
Andante cantabile (ma però con moto) –
Allegro moderato – Presto
Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Quartett Es-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, WoO 36,1
Adagio assai – Allegro con spirito
Tema con variazioni – Cantabile – Adagio –
Allegretto

Klaviertrio Hannover und Konstantin Sellheim, Viola

Katharina Sellheim, Klavier
Lucja Madziar, Violine
Konstantin Sellheim, Viola*, *Münchner Philharmoniker
Johannes Krebs, Violoncello

Produktion-CD

Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Quartett C-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, WoO 36,3
Adagio-Allegro vivace
Adagio con espressione
Rondo: Allegro
Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Quartett Es-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, WoO 36,1
Adagio assai – Allegro con spirito
Tema con variazioni – Cantabile – Adagio – Allegretto
Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Quartett D-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, WoO 36,2
Allegro moderato
Andante con moto
Rondo
Ludwig van Beethoven:
(1770-1828)
Quartett Es-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello op. 16
Grave
Allegro, ma non troppe
Andante cantabile
Rondo-allegro, ma non troppo
Lucja Madziar - ViolineJohannes Krebs - VioloncelloKatharina Sellheim - KlavierKonstantin Sellheim – Viola

Lucja Madziar – Violine

Konzertmeisterin des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover

Lucja Madziar wurde in Polen geboren und ist seit 2010 die1. alternierende Konzertmeisterin an der Staatsoper Hannover. In der gleichen Position wirkte sie in den Jahren 2006 bis 2010 bei den Essener Philharmonikern. Ein befristetes Engagement als Konzertmeisterin der Münchner Philharmoniker führte sie in der Spielzeit 2015/16 in die Hauptstadt Bayerns. Sie wird regelmäßig als Gastkonzertmeisterin von namhaften Orchestern eingeladen, wie: Gewandhausorchester Leipzig, Bayerisches Staatsorchester München, Staatskapelle Berlin, Gürzenich Orchester Köln, Hamburger Philharmoniker, NDR Radiophilharmonie Hannover, Museumsorchester Frankfurt oder Symfonisch Orkest van de Vlaamse Opera und Düsseldorfer Symphoniker.

Ihren ersten Violinunterricht erhielt Lucja Madziar in ihrer Heimatstadt Posen im Alter von sechs Jahren. Sie wurde noch während ihrer Schulzeit als Jungstudentin an die Hochschule für Musik und Theater in Rostock in die Klasse von Prof. Petru Munteanu aufgenommen und schloß dort ihr Studium mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Studium bei Prof. Silvia Marcovici an der Kunstuniversität Graz. Die künstlerische Zusammenarbeit mit Ida Haendel und Shlomo Mintz sowie Meisterkurse bei Stefan Gheorghiu, Igor Ozim und Gerard Poulet bilden weitere Schwerpunkte in ihrem Werdegang.

Seit ihrem Debüt mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms in der Hamburger Laeiszhalle konzertiert Lucja Madziar weltweit. Als Solistin trat sie u.a. mehrmals mit den Essener Philharmonikern, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Neubrandenburger Philharmonikern und dem Folkwang Kammerorchester Essen auf. Sie arbeitete dabei mit Dirigenten wie Stefan Soltesz, Karen Kamensek, Jörg Faerber, Alexander Joel, Ivan Repusic und Pavel Baleff.

Lucja Madziar erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Sie ist Preisträgerin des „Fritz Kreisler“ – Wettbewerbs in Wien und erhielt den DAAD-Preis für herausragende Leistungen. Ferner ist sie 1. Preisträgerin des Internationalen Violinwettbewerbs in Kloster Schöntal und des Internationalen „Vaclav Huml“-Wettbewerbs in Zagreb. Im Jahr 2010 wurde sie mit dem Aalto-Preis für junge Künstler ausgezeichnet.

Die über ein umfangreiches Repertoire verfügende Künstlerin wird zu verschiedenen Musikfestivals eingeladen und spielte u.a. bei dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival Mitte Europa und dem Paderewski-Festival in Warschau. Sie trat im Bolshoisaal des Moskauer Konservatoriums, Stephaniensaal in Graz und im Konzerthaus Wien auf.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lucja Madziar seit Jahren intensiv der Kammermusik. 2012 gründete sie zusammen mit Katharina Sellheim (Klavier) das bereits hochgelobte Klaviertrio Hannover.

Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie u. a. mit dem Mannheimer Streichquartett.

Lucja Madziar spielt eine Violine von Carlo Landolfi aus dem Jahr 1759.

Johannes Krebs – Violoncello

Solocellist der Bremer Philharmoniker

Johannes Krebs ist einer der meistbeachteten und facettenreichsten Musiker seiner Generation.
Nach Cello- und Kammermusikstudien in Hannover, Madrid, Basel und Köln bei Frans Helmerson, Friedrich-Jürgen Sellheim, Klaus Heitz und Reinhard Latzko und Meisterkursen bei Boris Pergamenschikow, Bernhard Greenhouse, Wolfgang Boettcher, Siegfried Palm, Mario Brunello, Menahem Pressler, Yehudi Menuhin, Ralph Gothoni und Rainer Schmidt gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und ist als Solist mit Orchestern und als gefragter Kammermusiker weltweit in Konzertsälen und auf renommierten Festivals (u.a.Schleswig Holstein Festival, Braunschweig Classix, Casalsfestival) zu erleben.
Er war Mitglied des Atlantisquartetts und des Hamburger Streichsextetts.

Neben seinem festen Ensemble, dem „Streichtrio Lirico“ gehören Künstler wie Gérard Caussé, Latica Honda-Rosenberg, Gil Garburg, Gergana Gergova, Guy Ben-Ziony, Denis Goldfeld, Tanja Tetzlaff, Lauma Skride, Marta Gulyas und Franck-Thomas Link zu seinen Kammermusikpartnern.
Als Solist spielte er in der letzten Zeit unter so namhaften Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Christopher Hogwood, Marco Letonja, Markus Poschner, Wolfgang Emanuel Schmidt und Nicholas Milton Konzerte des klassisch-romantischen Repertoires von Haydn,Saint-Saens, Elgar, Schumann, Dvorak, Brahms-Doppelkonzert, Tschaikowskis Rokokovariationen, Andante Cantabile und Nocturne, als auch aussergewöhnlichere Werke, wie Martinu, Korngold, Tüür, Sallinen und Gulda Cellokonzerte.
Von 2002-2006 war er stv. Solocellist der Philharmoniker Hamburg, wo ihm der begehrte Eduard-Söring Preis verliehen wurde. Seit 2006 ist er 1. Solocellist der Bremer Philharmoniker.
Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich auch dem Unterrichten. So betreut er seit 2009 eine eigene Celloklasse an der Hochschule für Künste Bremen und leitet mit großem Engagement seit Jahren die Cellogruppenproben der Hamburger und Bremer Landesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Jungen Norddeutschen Philharmonie.
Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Polen, Italien und Spanien und unterrichtet im WS 2015/16 als Gast an der Musikakademie Krakau.
2015 wirkte er beim Hamburger Tonali Wettbewerb als Juror und übernahm die künstlerische Leitung des international renommierten Kammermusikfestivals „Musikfest Goslar“.
Seine Diskographie umfasst eine Solo-CD mit Werken von Bach und Cassado, die Ersteinspielung von „Trova“ für Cello und Orchester von Granados, Streichtrios von Beethoven und Schubert, Klaviertrios von Dvorak, Brahms und Schostakowitsch, Klavierquartette von Brahms und Mozart, Streichquartette von Janacek, sowie Streichsextette von Dvorak und Korngold.

Johannes Krebs spielt auf einem prachtvollen Cello von Carlo Antonio Testore, Mailand 1746.

Katharina Sellheim – Klavier

Klavierpartnerin renommierter Künstlerin

Katharina Sellheim erwies sich als souveräne Musikerin mit reifen pianistischen Fähigkeiten, die für die Zusammenarbeit mit jungen Sängern wie geschaffen und äußerst effektiv wirkte. Ihr großer Repertoire-Überblick, auch auf solistischem Gebiet, mitsamt ihrer Fähigkeit, sensibel auf die verschiedensten Charaktere einzugehen, macht sie zu einer idealen Anregerin und Leiterin für alle, die sich ihr anvertrauen.“ (Dietrich Fischer-Dieskau)

 

Die Pianistin Katharina Sellheim zeichnet sich durch musikalische Vielseitigkeit aus und wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Rezitals und Konzerte mit Orchester gab sie in wichtigen Musikstädten Europas. Sie ist regelmäßig auf internationalen Festivals zu Gast, wie zuletzt beim Beethoven-Fest Bonn, dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Internationalen Musiktagen Goslar, dem Heidelberger Frühling, den Tiroler Festspielen u.a.

Katharina Sellheim ist Klavierpartnerin renommierter Künstler. Zu ihren Partnern zählen Preisträger internationaler Wettbewerbe, Mitglieder der Berliner und Münchner Philharmoniker sowie Sängerinnen und Sänger der Hamburger Staatsoper u.a.

Dietrich Fischer-Dieskau engagierte sie für die Begleitung der Konzerte seiner Meisterkurse in Sankt Paul mit Mörike- und Goethe-Liedern von Hugo Wolf. Sie konzertiert zudem regelmäßig im Duo Sellheim mit ihrem Bruder Konstantin Sellheim. Ihre vielbeachtete CD Fantasy, produziert vom Label Musicaphon und dem NDR, mit Werken von Schumann, Hindemith und Rebecca Clarke erschien 2013. Die CD Märchenerzählungen ihres renommierten Sellheim-Kuti-Trios mit Werken Mozart, Schumann, Kurtág und Prokofjew, einer Co-Produktion des BR mit dem Label Musicaphon, erschien 2016. Ihre Auftritte werden als Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim NDR, SWR und WDR mitgeschnitten.

Neben ihrer Konzertlaufbahn gibt Katharina Sellheim ihr Wissen gern als Dozentin weiter. Sie unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, lehrte bei Meisterkursen in China, Estland u.a. und folgte der Einladung zu einer Gastdozentur der „Barenboim-Said Foundation“, für die sie in Ramallah, Jerusalem und anderen Städten in Palästina und Israel unterrichtete und konzertierte. Sie unterrichtet zudem Leiterin der Akademie für Musik Hannover und ist Jurorin in zahlreichen Wettbewerben. Außerdem setzt sich die Pianistin im Rahmen des Projektes „Rhapsody in School“ für Musikvermittlung ein, geht in Schulen und bringt Kindern und Jugendlichen klassische Musik nahe.

Katharina Sellheim erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Markus Becker und Germaine Mounier in Hannover und Paris. Sie war u.a. Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Zudem ist sie 1. Preisträgerin des Gedok-Musikwettbewerbes. Wichtige Impulse gaben Paul Badura-Skoda und Eckart Sellheim sowie Norman Shetler und Dietrich Fischer-Dieskau.

Konstantin Sellheim – Viola

Münchner Philharmoniker

Konstantin Sellheim ist Mitglied der Münchner Philharmoniker, lehrte viele Jahre als Assistent von Prof. Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin und ist auch als Kammermusiker weltweit unterwegs.
Sein Viola-Studium führte ihn 1996 zu Volker Worlitzsch, NDR Radiophilharmonie Hannover, 1999 zu Hartmut Rohde, Universität der Künste Berlin und 2004 zu Nobuko Imai in Amsterdam und Wilfried Strehle, Berliner Philharmoniker. Konstantin Sellheim ist darüber hinaus Dozent internationaler Meisterkurse für Viola und Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe. Besonders hervorzuheben sind der „Internationale Max-Rostal-Wettbewerb Berlin“ (2004) und der „Internationale Brahms-Wettbewerb Pörtschach, Österreich“ (2002),

Er konzertiert regelmäßig bei wichtigen internationalen Festivals, wie den „Mahler- Festwochen Toblach“, den „Berliner Festwochen“, den „Wiener Festwochen“ sowie dem „Beethovenfest Bonn“.Auch solistisch trat er bereits früh in Erscheinung, unter anderem mit den Hamburger Symphonikern.

Konzertreisen führten ihn durch Europa, die USA und Israel bis nach Japan, Korea und China. Ab 2004 folgte das Engagement bei der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim.Seit 2006 nun ist Konstantin Sellheim Mitglied der Münchner Philharmoniker, engagiert sich dort zudem im Orchestervorstand und übt in der Akademie des Orchesters weitere Lehrtätigkeiten aus.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehören neben Katharina Sellheim (Duo Sellheim) auch Michael Schade, Giora Feidman, Igor Levit sowie Gautier Capucon, Martin Stadtfeld, Helmut Deutsch und Michael Barenboim.
 Mit seinem Streichquartett, dem Philharmonischen Streichquartett München, konzertiert er in Deutschland, Europa und den USA und war 2013 und 2014 zu Gast bei der Barenboim-Said- Foundation in Palästina und Israel zur musikalischen Vermittlung zwischen Israelis und Palästinensern.

Er ist darüber hinaus Gründer und Mitglied des Tertis Viola Ensembles, des Violaquartettes der Münchner Philharmoniker, dessen Debüt-CD im Frühjahr 2011 bei OehmsClassics erschienen ist.
 Mit seiner Schwester Katharina bildet er das Duo Sellheim, dessen erste CD
Anfang 2013 mit einer vielbeachteten Ersteinspielung der Fantasiestücke von Robert Schumann für Viola und Klavier beim Label Musicaphon erschien.
 Zudem konzertiert er zusammen mit ihr und László Kuti* (*Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker) das Sellheim-Kuti-Trio. Die CD „Märchenerzählungen“ (Musicaphon) erschien 2016.

Funk- und Fernsehauftritte bei den Sendern NDR, SWR, RBB, 3Sat, Arte, Phoenix, dem WDR sowie im Programm des Bayerischen Rundfunks runden das Bild des Künstlers ab.

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